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Vierter AbschnittVierter Abschnitt

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Vierter Abschnitt: Organisation

§ 12 Organe

(1) Organe des Ortsvereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Ortsvorstand.

(2) Organe beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme, auch wenn es sie aus mehreren Funktionen ableitet. Stimmrechtsübertragungen sind nicht zulässig. Stimmenthaltungen zählen nicht mit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Es wird offen durch Handzeichen abgestimmt, sofern nicht mindestens ein Zehntel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine schriftliche Abstimmung beantragt.

(3) Über die Sitzungen ist eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und dem von ihm bestellten Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift muss insbesondere die Namen oder die Zahl der stimmberechtigten Anwesenden sowie die Beschlüsse mit dem Abstimmungsergebnis wiedergeben.

(4) An Beschlüssen der Organe des Ortsvereins darf nicht mitwirken, wer hierdurch in eine Interessenkollision gerät. Eine Interessenkollision ist gegeben, wenn der Beschluss einen Einzelnen oder den Mitgliedsverband, dem er angehört, allein und unmittelbar betrifft. Die Interessenkollisionen sind einzeln den Organen zu berichten, in den Niederschriften zu dokumentieren und von den Organen durch einfache Mehrheit vor den betreffenden Beschlüssen zu bestätigen.

§ 13 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Ortsvereins. Sie besteht aus
– den Mitgliedern des Ortsvereins gem. § 9 Abs. 1 a),
– den Vertretern der korporativen Mitglieder gem. § 9 Abs. 1 b), denen ein Stimmrecht eingeräumt worden ist.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt die folgenden Mitglieder des Ortsvorstands:
a) den Vorsitzenden,
b) den stellvertretenden Vorsitzenden,
c) den Schatzmeister,
d) den Rotkreuz-Arzt,
e) ggf. bis zu zwei weitere Mitglieder des Ortsvorstandes (Beisitzer).

(3) Der Mitgliederversammlung obliegen daneben insbesondere folgende Aufgaben:
a) die Wahl der Delegierten für die Bezirksversammlung,
b) die Aufstellung von Vorschlägen für die Delegierten des Bezirksverbandes in der Landesversammlung,
c) die Wahl und Bestellung von zwei Kassenprüfern,
d) die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorsitzenden und der Vertreter
der Rotkreuz-Gemeinschaften sowie der Prüfungsberichte der Kassenprüfer,
e) die jährliche Entlastung des Ortsvorstandes,
f) die Genehmigung des Wirtschaftsplanes,
g) die Entscheidung über Anträge von Mitgliedern, die spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim Ortsverein eingegangen sein müssen oder deren Behandlung die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln zulässt, wobei auf Satzungsänderungen oder die Auflösung des Ortsvereins gerichtete Anträge ausgeschlossen sind,
h) die Entscheidung über die Annahme und Änderung der Satzung, die Auflösung und der Zusammenschluss mit anderen Ortsvereinen mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen vorbehaltlich der Genehmigung des Bezirksverbandes.

§ 14 Durchführung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung tritt jährlich im ersten Halbjahr zusammen. Der Vorsitzende kann jederzeit weitere Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss dies tun, wenn es von mehr als 20% der aktiven Mitglieder schriftlich beantragt wird.

(2) Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von dem nächsten Vorstandsmitglied in der Reihenfolge von § 15 Abs. 1 b) – e) einberufen und geleitet. Die Mitgliederversammlung wird einberufen unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von vier Wochen durch schriftliche Benachrichtigung aller aktiven Mitglieder und durch eine Bekanntmachung in mindestens einer im Gebiet des Ortsvereins erscheinenden Zeitung sowie durch Veröffentlichung auf der Website des Ortsvereins.

(3) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

(4) Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist innerhalb von 6 Wochen aufzustellen und eine Kopie der Kreisgeschäftsstelle zuzuleiten.

§ 15 Der Ortsvorstand

(1) Dem Ortsvorstand gehören folgende Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes
an:
a) der Vorsitzende,
b) der stellvertretende Vorsitzende,
c) der Schatzmeister,
d) der Rotkreuz-Arzt,
e) je ein Vertreter der Rotkreuz-Gemeinschaften im Bereich des Ortsvereins,
f) der Vertreter des Jugendrotkreuzes im Bereich des Ortsvereins,
g) je ein Vertreter der im Bereich des Ortsvereins bestehenden Arbeitskreise,
h) ggf. bis zu zwei weitere Mitglieder (Beisitzer).
Mit Ausnahme der Vertreter des Jugendrotkreuzes können nur volljährige Personen Mitglieder des Ortsvorstands sein. Die Vertreter des Jugendrotkreuzes können mit Vollendung des 16. Lebensjahrs Mitglied des Ortsvorstandes sein.

(2) Soweit der Vorsitzende an der Ausübung seines Amtes verhindert ist, wird er von seinem Stellvertreter vertreten. Im Verhinderungsfall treten an die Stelle der in Abs. 1 e) – h) genannten Vorstandsmitglieder ihre gewählten und bestätigten Vertreter.

(3) Mehrere Ämter können in einer Person vereinigt sein. Das Amt des Vorsitzenden, des/der Stellvertretenden Vorsitzenden und des Schatzmeisters können weder unter sich noch mit einem anderen Amt des Ortsvorstands verbunden werden.

(4) Die Wahl der Vorstandsmitglieder ist dem Bezirksverband innerhalb von sechs Wochen nach der Wahl unter Vorlage einer Kopie des Protokolls der Mitgliederversammlung anzuzeigen.

(5) Der Ortsvorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine erforderliche Nachwahl eines Vorstandsmitgliedes gilt nur für die Dauer der laufenden Amtszeit des Ortsvorstandes. Nach Ablauf der Amtsperiode führt der Ortsvorstand bis zur Neuwahl seine Amtsgeschäfte weiter.

(6) Der Ortsvorstand tritt mindestens vierteljährlich zusammen. Er wird vom Vorsitzenden oder, soweit der Vorsitzende an der Ausübung seines Amts verhindert ist, von seinem Stellvertreter schriftlich oder mündlich in der Regel mit einer Frist von zwei Wochen eingeladen und geleitet. In Eilfällen kann die Frist bis auf drei Tage verkürzt werden.

(7) Der Ortsvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, darunter mindestens ein Mitglied nach Abs. 1 a) – c).

(8) Der Vorsitzende vertritt die Interessen und Belange des Ortsvereins nach außen und innerhalb des Deutschen Roten Kreuzes. Finanzielle Angelegenheiten regelt er im Einvernehmen mit dem Schatzmeister, bei der Übernahme von Verbindlichkeiten auch mit dem Kreisgeschäftsführer des Bezirksverbandes.

(9) Der Ortsvorstand erstattet jährlich einen Tätigkeitsbericht an die Mitgliederversammlung und legt ihr den Jahresabschluss vor.

(10) Die Haftung der Vorstandsmitglieder ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

§ 16 Arbeitskreise

Für satzungsgemäße Aufgaben, die nicht von einer Rotkreuz-Gemeinschaft wahrgenommen werden, können im Gebiet des Ortsvereins Arbeitskreise gebildet werden. Zur Mitarbeit können auch Nichtmitglieder herangezogen werden. Die Bildung und Auflösung eines Arbeitskreises obliegt dem Ortsvorstand. Mitglieder des Ortsvorstandes sind berechtigt, an den Sitzungen des Arbeitskreises anwesend zu sein und jederzeit gehört zu werden.

§ 17 Rotkreuz-Gemeinschaften

(1) Rotkreuz-Gemeinschaften sind Gemeinschaften, deren Angehörige satzungsgemäße Aufgaben des Roten Kreuzes erfüllen und für diese ausgebildet, angeleitet, fortgebildet und eingesetzt werden.

(2) Ihr Aufbau und die Durchführung ihrer Arbeit gestaltet sich nach ihren jeweils eigenen Ordnungen. Die Gründung einer Rotkreuz-Gemeinschaft bedarf der Zustimmung des Ortsvorstandes.

+49 69 355 666

Wir informieren Sie gerne.

069 355666 

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