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Chronik - 1958 bis 1973Chronik - 1958 bis 1973

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Chronik - 1958 bis 1973

1958 Die Ortsvereinigung zieht in die Manderscheider Straße 3 um. Das Haus wird "Unfallhilfsstelle" genannt.
1958 Nur kurze Zeit war Dr. Konrad Wendel als Bereitschaftsarzt tätig, er wurde von Dr. Walter Mann abgelöst.
1958 In den Fachdiensten Krankentransport, Sanitäts-, Sozial- und Ausbildungsdienst konnte ein enormer Anstieg verzeichnet werden. Zwei Blutspendetermine werden jährlich in Schwanheim durchgeführt und die Ortsvereinigung richtet diese aus.
1959 Die vor dem Krieg bestandene Laienspielgruppe wurde von Karl Wollmann wieder neu aufgebaut. Sie wurde auch über die Grenzen Schwanheims hinaus bekannt und manche schöne Stunde verdanken wir ihr.
1962 Neben dem vielseitigen Dienst der Aktiven haben die Helfer gemeinsam in Selbsthilfe zwei Garagen gebaut. Es waren 20 Helfer, die körperlich anpackten. Sie schufen eine Garage für das Krankentransportfahrzeug und eine Garage für den Funkwagen (Funkleitstelle des Landesverbandes Hessen). Die Verpflegung der Helfer übernahm Bernhard Schneider.
1963 Beim 70jährigen Jubiläum wurde eine groß angelegte Wasserrettungsübung durchgeführt, und in der Turnhalle spielte die amerikanische Panzerkapelle zu Gunsten des DRK Schwanheim.
1964 Die Ortsvereinigung bietet jetzt auch Lehrgänge zum Thema "Erste Hilfe" und "Sofortmaßnahmen am Unfallort" an. Erste-Hilfe-Ausbildungen und alle 14 Tage Ausbildung von Führerscheinanwärtern in "Sofortmaßnahmen am Unfallort" werden durch Dr. Mann und fünf geschulte Ausbilder laufend durchgeführt. In diesem Jahr nahm auch der Sozialdienst unter der Leitung von Anna Raab seine Tätigkeit wieder auf. Im Sanitätsdienst sind die Helferinnen und Helfer mit dem Rettungswagen bei zahlreichen Großveranstaltungen im Stadion und auf dem Messegelände eingesetzt.
1964 Ein neuer Abschnitt begann im Geschehen der Bereitschaft. Es wurde mit dem Krankentransport begonnen. Von 1964 bis 1972 wurden 4294 Krankentransporte gefahren.
1971 Am 6. Oktober wurde der Ortsvereinigung die Anerkennung als Einrichtung, in der ziviler Ersatzdienst geleistet werden konnte, vom Bundesamt in Köln zugesagt. Von Schwanheim aus wurde der hauptamtliche Krankentransport mit Zivildienstleistenden durchgeführt. Die ersten ZDL im Krankentransport waren: Peter Weber, Gerhard Buczylowski und Thomas Mehler. Alle Krankentransportwagen der OV Schwanheim-Goldstein mußten durch die Ortsvereinigung selbst finanziert werden.
1972 Dem Vorsitzenden Ringelstein gelang es, die Landesversammlung des Landesverbandes Hessen nach Schwanheim zu holen, genau wie 1923 die Bezirkstagung, waren diese beiden Veranstaltungen Treffpunkt alle Delegierten des Hessenlandes in der Turnhalle.
1972 Bei Übungen in Biebesheim auf dem Rhein und in Flörsheim mit Wasserfahrzeugen, bei allen Übungen innerhalb Frankfurts war die Bereitschaft eingesetzt. Auch bei einem Großeinsatz am Evangelischen Kirchentag in der Festhalle, wobei das Battelle-Institut als Hilfskrankenhaus eingerichtet war und dem damaligen Bereitschaftsführer Ringelstein unterstand.
1973 Der Krankentransport wurde verstärkt ausgebaut, so ist der Schwanheimer Krankenwagen, als einziger der Ortsvereinigungen des Roten Kreuzes in Frankfurt, täglich im Einsatz. Er fährt unter der gemeinsamen Leitstelle der Feuerwehr. Sechs Zivildienstleistende sind im Einsatz.
1973 Am 12. Mai wurde das 80jährige Jubiläum mit einem Festabend begonnen, bei dem die Gesangvereine, Concordia Frohsinn, Liederkranz, Sängerlust und Teutonia, TUS sowie Fanfahrenzug Blau-Gold mitwirkten sowie die Turngemeinde. Am 13. Mai folgte der große Festzug unter Beteiligung aller Schwanheimer und Goldsteiner Vereine, sowie alle Rotkreuz-Bereitschaften von Frankfurt, Fulda, Flörsheim, die DLRG, die Bergwacht, die Feuerwehr alles marschierte zur Turnhalle. Ein Ballonwettfliegen war für die Jungen veranstaltet, bei dem Schwanheim den Bundessieger stellte mit Flug nach Schweden, die Gewinnerin erhielt ein Fahrrad.

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